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Aktuelles

Vielfältig: Leistungen des Maschinenring in der Steiermark

Im Rahmen der diesjährigen Generalversammlung gab der Maschinenring Steiermark einen Rückblick über seine vielseitigen Tätigkeiten im abgelaufenen Arbeitsjahr. Neben der Unterstützung von bäuerlichen Betrieben standen auch Projekte zur Stärkung der überbetrieblichen Zusammenarbeit im Fokus der Veranstaltung.

 

Der Mensch im Mittelpunkt

Soziale Betriebshilfe und Zivildienst in der Landwirtschaft sind bereits seit langem Teil des Maschinenring-Leistungsangebotes. Im Bereich der Sozialen Betriebshilfe wurden im letzten Jahr 104.587 Einsatzstunden in der Steiermark geleistet. Bei schweren Schicksalsschlägen begleiten Zivildiener Betriebe auch über einen längeren Zeitraum. 2017 konnten 21 Zivildiener in rund 31.300 Einsatzstunden 24 Betriebe in deren schwierigen Zeiten unterstützen.

BKO Landesobmann Sepp Wumbauer präsentierte das Maschinenring-Projekt „Gesundheitskompetenzring“. Erstmalig arbeitet der Maschinenring gemeinsam mit der Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB) und dem Gesundheitsfonds Steiermark aktiv am Thema Gesundheitskompetenz. Ein breit gefächertes Angebot für die Mitarbeiter, Mitglieder und Partner des Maschinenring ist derzeit in Ausarbeitung. „Der Maschinenring verfügt über langjährige Erfahrung und Know-how in den Bereichen Soziale Betriebshilfe und Zivildienst in der Landwirtschaft. Oft erleben wir, dass Betroffene an ihre persönlichen Grenzen stoßen. Wir wollen mehr für unsere Mitglieder, Mitarbeiter und Dienstleister tun und besser auf das wichtigste Kapital schauen – uns selbst. Daher wollen wir die Gesundheitskompetenz des Einzelnen fördern und haben dieses Projekt ins Leben gerufen. Gemeinsam mit unseren Projektpartnern wollen wir zielgerichtete Maßnahmen anbieten,“ ist Sepp Wumbauer vom Projekte überzeugt.

 

Maschinenring Cluster stärkt bäuerliche Betriebe

Bäuerliche Familienbetriebe sind gefordert, den strukturellen Herausforderungen in der Landwirtschaft aktiv zu begegnen und Veränderungen mitzugestalten. Um  wettbewerbsfähig zu bleiben und die flächendeckende Landwirtschaft langfristig zu erhalten, ist die überbetriebliche Zusammenarbeit von zentraler Bedeutung. Diese wird im Rahmen der vielfältigen Projekte im Maschinenring Cluster gefördert.

Die Cluster-Projekte des Maschinenring Steiermark verfolgen das Ziel, gemeinsame Arbeitsabläufe aufzubauen und zu organisieren sowie die gemeinsame Nutzung von Anlagen und Ressourcen voranzutreiben. Das steigert die Effizienz, vereinfacht Arbeitsprozesse und stärkt die heimischen Landwirtschaftsbetriebe.

In den letzten drei Jahren konnten im Maschinenring Steiermark Projekte zur überbetrieblichen Zusammenarbeit forciert und umgesetzt werden. Dabei standen neben dem betrieblichen Hygienemanagement u.a. die Verbesserung der Grundfutterqualität, damit verbundene Arbeitsabläufe oder das Nährstoffmanagement am Betrieb im Zentrum. Auch Themen wie landwirtschaftliche Facharbeitskräfte und Qualitätsmanagement in der überbetrieblichen Zusammenarbeit wurden bearbeitet. Unterstützt wurden die Projekte im Maschinenring Cluster über das Förderprogramm Ländliche Entwicklung 2014 – 2020 des Ministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus.

Nährstoffmanagement wird immer wichtiger

Weit über 2.300 Proben von Wirtschaftsdünger und Boden wurden im Auftrag von rund 420 Betriebsinhabern  in der südlichen Steiermark gezogen, analysiert und bewertet. Als akkreditierte Inspektionsstelle ist das Nährstoffmanagement des Maschinenring ein kompetenter und unabhängiger Partner der Landwirtschaft. Mit den Instrumenten des Nährstoffmanagements trägt man bereits heute dem im September 2018 in Kraft tretenden „Grundwasserschutzprogramm Graz bis Bad Radkersburg“  Rechnung. Diese Verordnung regelt die Aufzeichnungspflichten (Beweissicherung) für die land- und forstwirtschaftliche Nutzung im Widmungsgebiet 1. Der gemessene Stickstoffgehalt eines Schlages sowie die jeweiligen stickstoffhaltigen Düngemittel mit der Angabe der Düngemittelart sind für Landwirte verpflichtend zu dokumentieren.

Das Nährstoffmanagement des Maschinenring hat begleitend zu den nunmehr gesetzlichen Vorgaben ein Online-Tool zum Management der eigenen Bodenflächen und den begleitenden Aufzeichnungen der Analysen entwickelt. Mit Nährstoffmanagement-MAPS hat der Landwirt jederzeit seine Flächen und die dazugehörigen Messdaten auf Knopfdruck parat. So wird dem Landwirt eine optimale und effiziente Düngung seiner Bodenflächen ermöglicht.

 

Neue Ausbildungsplätze durch den Maschinenring Cluster

Im Juni 2018 startete das erste Ausbildungsjahr der neuen Wirtschafts- und Agrarfachkräfte im Maschinenring Steiermark. Die Trainees erhalten in den Kernbereichen Agrar, Service und Personalleasing eine umfangreiche Ausbildung. Die aufeinander abgestimmte Kombination aus theoretischer und praktischer Qualifikation bildet ein Sprungbrett in eine erfolgreiche Berufslaufbahn beim Maschinenring. In den steirischen Ringen nehmen im ersten Turnus sechs Personen an der Qualifizierungsmaßnahme teil.

 

Zukünftige Projekte: Energieeffizienz und Landwirtschaft 4.0

Maßnahmen und Angebote rund um das Thema „Energieeffizienz in der Landwirtschaft“ sind ein wichtiges Zukunftsthema im Maschinenring. Betriebe sollen bei der Implementierung und dem laufenden Einsatz von energieeinsparenden und zukunftsweisenden Technologien (Landwirtschaft 4.0) unterstützt werden. Ein wesentlicher Teil dieser Projekte wird sein, Einsparungspotentiale aufzuzeigen und tatsächliche Einsparungen auch greifbar zu machen.

 

Neue Dienstleistung im Servicebereich

Das Angebot und Tätigkeitsfeld des Maschinenring in der Steiermark geht weit über den agrarischen Bereich hinaus. Neben den klassischen Dienstleistungen wie Winter- oder Grünraumdienst kann sich der Maschinenring immer mehr mit Spezialdienstleistungen positionieren.

Mit neuester umweltfreundlicher Technologie rückt man Unkraut-Wurzeln zu Leibe. Mittels Heißschaum, basierend auf biologischen Ölen, können Großflächen von Unkraut befreit werden. Vor allem in sensiblen Umfeldern wie Kindergärten, Schulen, Parks und Pflanzbeeten kommt diese Methode vorzugsweise zum Einsatz.

Die beim Maschinenring angesiedelte Agrar Concept GmbH übernimmt für Auftraggeber Buchhaltungs- und Lohnverrechnungstätigkeiten sowie die Durchführung von Jahresabschlüssen. Dabei werden Landwirte bei steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Fragestellungen unterstützt und beraten. 

 

Personalleasing bietet flexible Arbeitszeitmodelle

Der Bereich Maschinenring-Personalleasing bietet Landwirten eine Möglichkeit ein zusätzliches Einkommen zu generieren. Durch verschiedenste flexible Arbeitszeitmodelle können Landwirte ihre verfügbaren Zeiten flexibel einteilen und ein passendes Arbeitszeitmodell wählen. 2017 waren 5.000 Mitarbeiter in rund 2.800 österreichischen Unternehmen tätig. Überwiegend sind diese Unternehmen in den Branchen Gewerbe und Handwerk sowie Industrie als auch Handel aktiv.