Freischneiden für Transport Windrad auf Sommeralm

Freier  Transport für das neue Windrad auf die Sommeralm 

Der Maschinenring wurde beauftragt, den Transportweg für das neue Windrad auf der Sommeralm (Bezirk Weiz) frei zu schneiden. Da ein Rotorblatt des Windrades eine Gesamtlänge von 75 Metern und ein Gesamtgewicht von 25 Tonnen aufweist, war der Transport für alle Beteiligten eine große Herausforderung.

 

Freischneiden der Transportstrecke 

Auf einer Strecke von 47 km (Frohnleiten - Sommeralm) wurden im Vorfeld Äste und teilweise ganze Bäume entfernt, damit die Flügel, welche größtenteils aufrecht transportiert wurden, entlang der Serpentinen der Bergstraße bzw. der Bundesstraße störungsfrei befördert werden konnten.

Martin Loidolt, GF Maschinenring Almenland: "Die größte Herausforderung an diesem Projekt war für uns, den starken Verkehr entlang der Bundesstraße parallel zu unseren anspruchsvollen Arbeiten zu regeln. Die Sicherheit aller Beteiligten hatte oberste Priorität. Daher war es notwendig, an stark frequentierten Stellen bis zu 10 Dienstnehmern einzuteilen, um einerseits den Verkehr zu leiten und andererseits die Bäume und Äste  auf eine lichte Höhe von 45 Metern frei zu schneiden." 

Freischneiden der Straßen

Sondertransporte für Einzelteile 

Für den Aufbau des Windrades waren mehrere Sondertransporte notwendig. Der Kran sowie der Masten für das Windrad wurden in einzelnen Teilen zur Baustelle vorab transportiert. Zuletzt folgten die drei Rotorblätter. Für einen Flügel mit Ausmaßen von 75 m Länge und einem Gewicht von 75 Tonnen waren zusätzlich 5 Begleitfahrzeuge zur Regelung des Sondertransports  im Einsatz. Gleichzeitig begleitete der Maschinenring die Transportkette, um bei Bedarf weitere Baumpflegemaßnahmen durchführen zu können. 

Sepp Wumbauer, Obmann MR Almenland: "Wir waren erleichtert, als der erste Flügel am Ziel auf der Sommeralm angekommen ist und es zu keinen Komplikationen kam. Die im Vorhinein berechnenten und umgesetzten Freischneidemaßnahmen waren für diesen imposanten Transport schließlich ausreichend, denn die tatsächlichen Umstände können erst im Echtbetrieb überprüft werden."

Die Montagearbeiten konnten mit Mitte August beendet werden und das 180 m hohe Hochleistungswindrad wird rund 3.000 Haushalte in der Region "Almenland" mit Strom versorgen.