Wildbach-Gefahrenmanagement

Gefahrenpotenziale von Bächen und Flüssen rechtzeitig zu erkennen und falls nötig rasch zu beseitigen, minimiert das Risiko des Schadenseintritts im Hochwasserfall. Durch ein proaktives Wildbachmanagement werden zudem mögliche Haftungsfragen hintangehalten. Sollten dennoch im Katastrophenfall bedrohliche Situationen entstehen, entspannen erfahrene Fachleute die Lage, beispielsweise durch das Entfernen eines Wurzelstocks oder Baumes, bevor es zu Verklausungen kommt.

Gefahren: Verklausung, Rückstau, direkte Treffer

Wildholz stellt für den Siedlungsraum eine Gefahr durch Verklausungen, Rückstau oder direkte Treffer an Objekten dar. Auch die Funktion von Schutzbauwerken kann durch Wildholz negativ beeinträchtigt werden (zB. Verklausungen des Grundablasse).

Ablauf Wildbach-Begehung

Im Frühjahr werden die betroffenen Wildbäche einer Gemeinde durch die ausgebildeten Wildbachaufseher des Maschinenring kontrolliert. Im Zuge dieser Kontrollen wird ein  Wildbachbegehungsprotokoll erstellt. Die festgestellten Übelstände und Gefahrenpotenziale werden inklusive georeferenzierter Fotos digital erfasst, Bedrohungen wie umgestürzte Bäume vom Maschinenring beseitigt.