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Grundbesitzer setzen auf vorbeugendes Naturgefahrenmanagement

Der Maschinenring ist bekannt für sein großes Know How im Bereich des Krisenmanagements und der Katastrophenbewältigung. Dies zeigte sich bei Einsätzen während und nach Vermurungen und Überschwemmungen (Tennengau und Högmoos 2013, Sulzbachtäler und Salzach im Oberpinzgau 2014, u. a.) oder nach Schneebrüchen (Taxenbach B311 im Jänner 2012) bzw. intensiven Schneefällen (Abschaufeln von Dächern – Osttirol Winter 2014). Die Herausforderungen der Zukunft im Bereich des Naturgefahrenmangements sind allerdings auf drei Ebenen zu sehen:

  • Monitoring verbunden mit vorbeugenden Maßnahmen
  • Sofortmaßnahmen im Katastrophenfall
  • Wiederherstellung bzw. Renaturierung nach Schadereignissen

„Vorbeugen ist immer besser als reparieren“, so MR Vertriebsleiter DI Andreas Schreyer. „Unsere Wiederherstellungskompetenz und unsere Erfahrung bei der Aufarbeitung von Naturkatastrophen ist heute bereits etabliert. Wir wollen in Zukunft aber gezielt einen Schritt vorher ansetzen.

Naturgefahrenmanagement

Im Sinne eines vorbeugenden Monitorings – auch mit dem Ziel der Kostenersparnis für unsere Kunden - wollen wir im Vorfeld dafür Sorge tragen, dass es erst gar nicht zum Schadensfall kommt. Ein Beispiel: Nach den schweren Unwettern der letzten Jahre sind eine Vielzahl von technisch aufwendigen und kostenintensiven Wildbachverbauungen entstanden. Vorbeugend dazu müssen die Wildbäche regelmäßig überwacht und kontrolliert werden, damit durch Bäume und sonstige Gegenstände keine Überschwemmungen verursacht werden. Das ist an sich Aufgabe der Gemeinden, die diese Agenden aber an unsere Spezialisten weitergeben können. Der Maschinenring kann mit seinen Experten sicherstellen, dass alles seine Ordnung hat.“

Die Mitarbeiter in diesem Bereich werden nach den Richtlinien des ÖWAV (Österreichischer Wasser und Abfallwirtschaftsverband Abfallwirtschaftsverband) zu Wildbachaufsehern ausgebildet. Eine Begehung der Wildbäche findet unter größter Sorgfalt, mit Verantwortungsbewusstein und fachlichem Wissen statt. Und für Gemeinden ganz wichtig: der Maschinenring bietet auch die Haftungsübernahme für diese Tätigkeit an. Also, die rein bäuerliche Erfahrung mit der örtlichen Gegebenheit reicht hier nicht. Fachwissen, Kompetenz und Professionalität sind Grundvoraussetzungen, um die oft schwierige, komplizierte und aufwendige Materie der Natur- und Umweltschutzarbeit erfolgreich bewältigen zu können.“

Ausgleichsflächen

AusgleichsflächenEine vom Maschinenring gestaltete Ausgleichsfläche in unmittelbarer Nähe des Umspannwerks der ÖBB in Uttendorf.

Ganz besonders wichtig und interessant scheint in Zukunft auch die strukturelle Flächenbewirtschaftung zu sein. Da ist einerseits die Gestaltung und Bewirtschaftung gesetzlich vorgeschriebener Ausgleichsflächen bei Bauvorhaben durch die geprüften Natur- und Landschaftspfleger des Maschinenring.

BaumpflegeDie fachgerechte Entnahme von Problembäumen unter Wahrung aller Sicherheitsvorschriften gehört mit zum Angebot des Maschinenring im Bereich des Baummanagements, wie hier vor der Kulisse von Saalbach.

Schreyer: „Infrastrukturbetriebe, aber auch Gemeinden, die für den Bau von Straßen, Leitungen, Umspannwerken, etc. Grundflächen verbrauchen, müssen im Gegenzug hochwertige Ausgleichsflächen und Ersatzflächen schaffen (z. B. Biotope, etc.) und dies großteils im unmittelbaren Umfeld der Baumaßnahme. Für diese Aufgaben sind wir als regionaler Dienstleister prädestiniert. Aber auch ehemalige landwirtschaftlich genutzte Flächen oder ungenutzte Grünflächen können von uns nach Natur- und Umweltschutzrichtlinien betreut werden. Solche Flächen sind in vielen Gemeinden vorhanden.

Wir beraten unsere Kunden, übernehmen die Bewirtschaftung und bieten ein überzeugendes Betreuungspaket für die angesprochenen Flächen an. Selbst das Pachten solcher ,unwirtschaftlicher Flächen‘ wäre in Zukunft eine mögliche Alternative.“

Baummonitoring

Hier geht als vorbeugende Maßnahme nicht nur um den Beschnitt der Bäume, sondern um ein gezieltes regelmäßiges Screening der Baumgesundheit durch unsere zertifizierten Baumkontrolleure. Rechtzeitig zu agieren, proaktiv zu handeln heißt Kosten zu sparen und durch vorbeugende Maßnahmen Schäden zu vermeiden. Mit dieser Arbeit unterstützen wir Gemeinden und Besitzer großer Baumbestände in ihrer gesetzlichen Verkehrssicherungspflicht.