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Maschinenring Cluster Projekt gegen Defizite im Grünland

Der Maschinenring Oberösterreich will im Rahmen eines Cluster-Projekts die Qualität des Grünlands verbessern. Denn vielerorts setzen die Unterversorgung mit Nährstoffen und die Bodenverdichtung dem Grünland zu. Die Folge ist fehlende Biodiversität und damit eine ungünstige Zusammensetzung an Gräserarten, des Kleeanteils und der Kräuter, die für ein qualitativ hochwertiges Grundfutter nötig wären. In der Theorie gibt es viele Gegenmaßnahmen – dieses Wissen will der Maschinenring in die Breite, in die Praxis bringen. Dazu veranstaltet er beispielsweise Grünlandtage, bei denen Experten neueste Techniken und Erkenntnisse präsentieren. Die Details zum Projekt zeigt ein Video, das am 29.11.2017 präsentiert wurde.

Gesunde Grünlandbestände, hochwertiges Grundfutter

Die Praxis in den letzten Jahren hat gezeigt, dass die Grünlandbestände häufig zu stark strapaziert werden, sie sind mit Nährstoffen unterversorgt und der Boden ist verdichtet. Trockenheit und Engerlinge wirken sich ebenso negativ aus. Dabei stellt das betriebseigene Grundfutter für das Milchvieh die wichtigste Grundlage für die Energie- und Eiweißversorgung dar. Es gilt: Je höher die Grundfutterleistung, desto weniger konzentrierte Energie- und Eiweißfuttermittel sind zur Ergänzung notwendig. Daher geht es im Maschinenring Cluster Projekt darum, die Pflanzenvielfalt zu erhalten bzw. neu zu schaffen. Und es geht darum, das Grünland fruchtbar und ertragreich zu halten und Problemen wie z.B. der Bodenverdichtung vorzubeugen.

Brücke zwischen Theorie und Praxis schlagen

Die Maschinenringe Oberösterreichs bringen den Praktikerinnen und Praktikern wissenschaftliche Erkenntnisse näher, etwa im Rahmen von Versuchsflächen oder beim Grünlandtag. Hier gibt es Fachinformationen, Vorführungen von Maschinen und Geräten, beispielsweise zum Bodendruck und zur Regenwurmdichte – einem Indikator für ein gesundes, fruchtbares Bodenleben. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Bekämpfung der Gemeinen Rispe, die rigoros ausgestriegelt wird. Erst dann werden die Gräser eingesät. Sie erhalten nun genug Licht und Luft zum Wachsen.

Spezialgeräte können über den Maschinenring gemeinsam angeschafft werden, auch Grünland-Dienstleistungen vermittelt die Organisation. Dadurch können die Landwirtinnen und Landwirte auf die neuste Technik im Grünland zurückgreifen, die den Boden schont, die Biodiversität fördert und so die Grundfutter-Qualität steigert.

Video mit Untertitel

Zum Projekt

 

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