SpurProfi im Einsatz bei Spezialkulturen - Einblicke bei Fam. Almer
Noch einen Schritt exakter ist Maschinenring Mitglied Manfred Almer unterwegs: Durch eine digitale Feldkonturen- und Spurplanung optimierte er seine Prozesse im Feldgemüse.
Manfred Almer, wohnhaft in der Gemeinde Prebuch, Bezirk Weiz, bewirtschaftet seit 2008 seinen landwirtschaftlichen Betrieb und spezialisierte sich über die Jahre auf den Anbau von Lauch. Diese Kultur erfordert eine sorgsame Feldarbeit, die seit dem Jahr 2019 durch die Unterstützung von zwei Trimble Lenksysteme erfolgt.
Für Manfred Almer war ein stabiles als auch wiederholbares RTK-Signal Voraussetzung und er entschied sich für eine Zusammenarbeit mit dem Maschinenring. Nach den ersten Erfahrungen mit RTK gesteuertem Anbau, stellte sich sobald die Frage, wie die Spuren auf den vorhandenen, oft unförmigen Flächen oder Feldstücken mit leichten Hangneigungen am besten angelegt werden sollen. Denn Ziel ist es, dass möglichst viele gerade Reihen auf einem Schlag Platz finden.
„Uns war bald klar, während des Traktorfahrens mit der Setzmaschine ist für den Fahrer gleichzeitig viel zu koordinieren. Hier auch noch die tatsächlich optimalen Fahrspuren auszuwählen ist schwer möglich und es verbleiben mehr auslaufende Randzeilen oder Freiflächen als nötig“, gibt Manfred Almer Einblicke in seine betriebswirtschaftlichen Planungen. Er führt weiter aus: „Durch die Zusammenarbeit mit dem Maschinenring wurde ich auf den Maschinenring SpurProfi aufmerksam. Wesentlich war für mich dabei die Möglichkeit, die Spurplanung individuell und digital durchführen zu lassen“.
Nach der Entscheidung für den Maschinenring SpurProfi wurden im ersten Schritt alle Flächen mit der Maschinenring Smartantenne aufgenommen und die Feldkonturen nach Echtmaßen digitalisiert. Anschließend erfolgte die Spurplanung am Computer durch Patrick Monschein, Maschinenring Experte für RTK und Spurplanung: „Bereits eine sorgfältige Aufnahme der Flächen ist im ersten Schritt wichtig. Dies können Landwirte mit der Smartantenne selbst durchführen und es beansprucht je nach Anzahl der Feldstücke etwas Zeit. Allerdings ist dieser zeitliche Aufwand für das Aufzeichnen der Schläge einmalig und die Daten der eigenen Flächen sind für die Zukunft und alle weiteren digitalen Anwendungen bereit“. Im Falle der Lauchkultur wurden schließlich Geraden für die Pflanzreihen der jeweiligen Flächen angelegt sowie Konturspuren, die beim Bearbeiten aller anderen Kulturen zum Einsatz kommen.
„Der aufbereitete Datensatz (Feldgrenzen inkl. Spursatz) für das Lenksystem inkl. Kurzanleitung für das Einspielen in das Terminal wurde mir abschließend digital übermittelt. Die Bewirtschaftungsprozesse und Planungsentscheidungen sind für mich damit wesentlich erleichtert“, ist Manfred Almer von den Möglichkeiten im digitalen Feldmanagement überzeugt.