Nachtschicht für den Maschinenring: Großprojekt am Pistenrand startet
Schwechat – Während die Passagierströme im Terminal zur Ruhe kommen, verwandelte sich das Rollfeld des Flughafen Wien letzte Woche in eine logistische Großbaustelle der grünen Art. Im Fokus steht die Rekultivierung der Randbereiche der Piste 16/34 – ein Vorhaben, das unter extremem Zeitdruck und strengen Sicherheitsauflagen steht.
Auf einer Fläche von rund 50.000 m² rücken Spezialmaschinen an, um den Boden für eine ökologische Aufwertung vorzubereiten.
Das technische Prozedere ist präzise getaktet: Zunächst wird das Areal mittels Hackstriegel umgefräst, bevor Kompoststreuer pro Quadratmeter etwa zwei bis drei Liter Gartenerde ausbringen. Den Abschluss bildet eine moderne Spritzbegrünung, die für schnellen und stabilen Bewuchs sorgen soll.
Die größte Herausforderung für die Flughafen Wien AG ist der laufende Betrieb. Da die Piste 16/34 eine zentrale Rolle im 2-Pisten-System spielt, dürfen die Arbeiten ausschließlich in den Nachtstunden durchgeführt werden. Besonders sportlich: Die gesamten Arbeiten müssen innerhalb eines einzigen Tages abgeschlossen sein, damit der Flugverkehr am nächsten Morgen pünktlich und ohne Einschränkungen wieder abheben kann.
Von: Maschinenring Wiener Becken