Das war der Feldtag 2019

Patrick Monschein, Projektleiter Engergieeffizienz beim Maschinenring Steiermark, zeichnete für die Organisation des Feldtages verantwortlich.

Hainersdorf, August 2019 – Am Gelände des Maschinenring Oststeiermark fand der erste ‚Maschinenring Feldtag – Landwirtschaft 4.0‘ statt. Interessierten Landwirten wurden die neuesten Entwicklungen sowie Geräte und Maschinen präsentiert, die das Arbeitsleben erleichtern und langfristig Einsparungspotentiale bringen.

In die richtige Richtung lenken: Technische Entwicklungen entlasten und steigern die Effizienz in der Landwirtschaft

Landwirtschaft 4.0 ist längst kein reines Schlagwort mehr – sie ist bereits Teil des täglichen Arbeitslebens in der Landwirtschaft. Die bewies der Maschinenring Feldtag in Hainersdorf. Gemeinsam mit seinen Partnern präsentierte der Maschinenring seine Kompetenz und Stärke in diesem Fachgebiet. Experten namhafter Unternehmen präsentierten ihre neuesten Entwicklungen und standen den zahlreichen Gästen Rede und Antwort. Der Maschinenring Steiermark bündelt übergeordnet das Know-how, fungiert als Plattform und Berater seiner Mitglieder, so dass langfristig alle davon profitieren. Ermöglicht wird die Umsetzung von Projekten und Veranstaltungen im Rahmen des Maschinenring Cluster – gefördert von Bund, Land und Europäischer Union.

Starkes Netzwerk durch Kooperationen

Durch die Kooperation mit regionalen und globalen Anbietern konnte der Maschinenring mit einem starken Angebot aufwarten.

Bereits seit Jahren sind Plendl Lenksysteme und die Reichhardt-Gruppe der Partner des Maschinenring im Bereich Precision Farming, die Technik und Ausstattung für die RTK Basisstationen stammt von diesen Unternehmen. Am Feldtag wurde ein Verschieberahmen von Plendl, gekoppelt an einen Traktor von Valtra, im Praxiseinsatz gezeigt. Ebenfalls an einem Traktor von Valtra wurde ein Grubber von Horsch vorgeführt. Verschiedene Modelle von Valtra-Traktoren und Horsch-Geräten wurden vom ACA Center Bierbauer aus Markt Hartmannsdorf gezeigt und deren Vorteile im Praxiseinsatz vorgeführt.

Lindner Traktoren zeigte am Feld den Lintrac 110 mit Stufenlosgetriebe und Hinterradlenkung sowie dem Spurführungssystem mit einer Feldspritze von Amazone im Einsatz. Die ISOBUS-Feldspritze wird in Verbindung mit dem Traktorterminal bedient und kann gleichzeitig das RTK-Signal nutzen um eine Teilbreitenschaltung per GPS gewährleisten zu können.

Der Einsatz von Drohnen wurde von Smart Digital Concepts gezeigt. Eine manuell gelenkte Drohne simulierte einen gezielten Abwurf von biologischem Pflanzenschutz zur Bekämpfung des Maiszünslers über einem Maisfeld. Drohnen finden als Luftroboter immer mehr Einsatz in der Landwirtschaft, bspw. in der Schädlingsbekämpfung oder sie sammeln Daten für Analysen, Bestandsaufnahmen oder Auswertungen.  

Erstmals wurde auch der neue Bodensensor von Maschinenring Nährstoffmanagement im Rahmen eines Feldtages vorgestellt. Gemeinsam mit Agrar-ZT Brunnhofer wurde die Technik und das System für die breit gefächerten Einsatzmöglichkeiten in der österreichischen Landwirtschaft adaptiert und für den Praxiseinsatz fit gemacht. Der Bodensensor ist österreichweit im Einsatz und viele Landwirte profitieren bereits von den Ergebnissen aus der hochauflösenden Bodenzonierung. Damit kann eine fein abgestimmte Bewirtschaftung, beginnend von der Aussaat, über Bewässerung und vor allem eine gezieltere Düngung landwirtschaftlicher Flächen vorgenommen werden.