Maschinenring Feldtag 2019

Landwirtschaft 4.0:
Durchdachte Bewirtschaftung von Ertragsflächen

 

Info aus erster Hand: Feldtag am 2. August

Einen großartigen Überblick über Angebote und Lösungen im Bereich Landwirtschaft 4.0 bietet der Maschinenring Feldtag am Freitag, 02. August in Haiersdorf bei Großwilfersdorf. Am Gelände des Maschinenring Oststeiermark werden namhafte Hersteller ihre Produkte präsentieren und auch gleich im direkten Praxiseinsatz zeigen. Experten werden über Produkte und deren Leistungsfähigkeit sprechen und stehen den Besuchern für Fragen zur Verfügung. 

Energieeffiziente Außenwirtschaft

Landwirtschaft 4.0, also digitale, vernetzte Maschinen, können Lösungen bieten: Beispielsweise können durch den Einsatz von Lenksystemen, optimale Fahrspuren entsprechend der Feldstruktur geplant, Überschneidungen beim Säen, Düngen, Pflanzenschutz oder Ernten größtenteils vermieden, dadurch Treibstoff gespart und somit auch Kosten gesenkt werden.
„Wir wollen“, so Patrick Monschein, Projektleiter RTK Maschinenring Steiermark: „möglichst viele Landwirte auf die Vorteile von Ressourcen schonenden und Effizienz steigernden Techniken aufmerksam machen, sie bei der Anschaffung unterstützen und die Bildung von Maschinengemeinschaften forcieren, damit die Landwirte diese Innovationen kostengünstig und schlagkräftig einsetzen können.“

Nährstoffmanagement präsentiert Bodensensor

Ertragreicher Pflanzenbau benötigt profundes Wissen über die Nährstoffgehalte von Wirtschaftsdünger und Böden. Das Nährstoffmanagement des Maschinenring Steiermark übernimmt als akkreditierte Inspektionsstelle die Planung und Durchführung von Probenahmen aus Güllegruben und Wirtschaftsflächen. Nach einer Analyse im Labor erhalten Landwirte die jeweiligen Untersuchungsergebnisse und eine Empfehlung zur Bodenbewirtschaftung. So kann ein Landwirt Dünger bedarfsgerecht, aufwands- und ertragsoptimiert einsetzen.
Dem Maschinenring Nährstoffmanagement steht einer der modernsten Bodensensoren zur Verfügung. Mit diesem Gerät ist es möglich hochauflösende Bodenkartierungen mittels einer Flächenzonierung nach Bodenart, Humusgehalt und pH-Wert durchzuführen. Mit geringem Aufwand kann so eine kleinräumige Variabilität auf großen Flächenabschnitten erfasst werden, wobei die georeferenzierte Form der Datenaufbereitung eine direkte Anwendung der Messergebnisse auch für positionsabhängige Bewirtschaftungsmaßnahmen ermöglicht.

 

Zukunftsprojekte für die Landwirtschaft
Über den „Maschinenring Cluster zur Förderung der agrarischen Kooperation“

Ziel des Maschinenring-Clusters ist, die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Landwirtschaft über gemeinsame Wirtschafts- und Innovationstätigkeiten am Land zu stärken. Er will die Zusammenarbeit mittels Maßnahmen zur Vernetzung, zur Nutzung von gemeinsamen Anlagen und Ressourcen und zum Wissens- und Informationstransfer ausbauen. Durch Effizienzsteigerung, Optimierung und Professionalisierung der Zusammenarbeit der einzelnen landwirtschaftlichen Betriebe sowie der Maschinenringe sollen ökonomische Wettbewerbsvorteile, Kosteneinsparungen und Kostenvorteile generiert werden. Alle Cluster-Projekte leisten einen positiven Beitrag zur Ernährungsicherheit. Sie haben einen positiven Effekt auf den Boden-, Erosions- und Wasserschutz, auf den Umwelt- und Klimaschutz und die Erhaltung der Vielfalt und Ökologie unserer Landschaft. Denn diese sind die Basis einer gesunden, zukunftsorientierten, wettbewerbsfähigen Landwirtschaft und landwirtschaftlichen Produktion. Der Maschinenring Cluster steht allen österreichischen LandwirtInnen offen. 

Unterstützt wird er über das Förderprogramm Ländliche Entwicklung 2014 – 2020 des Landwirtschaftsministeriums, mit Mitteln von Bund, Ländern und Europäischer Union.