Kalkdüngung - Basis für fruchtbare Böden

Der ständige Nährstoffentzug durch die Ernte und durch natürliche Vorgänge, wie die Atmung der Pflanzenwurzeln und der Abbau organischer Substanz versauert den Boden stetig. Durch einen zu niedrigen pH-Wert verschlechtert sich die Verfügbarkeit der Hauptnährstoffe für die Pflanzen. Das Wurzelwachstum wird gehemmt. In weiterer Folge kommt es zu Staunässe und Verdichtung des Bodens. Die Gefahr der Bodenerosion steigt deutlich. Dieser Entwicklung kann in vielen Fällen durch eine regelmäßige Kalk-Ausbringung entgegengewirkt werden. Kalk wirkt als Säurepuffer im Boden, verbessert die Nährstoffverfügbarkeit und aktiviert das Bodenleben.

Ob und wann eine Kalkung wieder notwendig ist, kann man mit einer Bodenuntersuchung leicht herausfinden. Dazu gibt es auch eine fachliche Bewertung durch die Landwirtschaftskammer.

Ein Richtwert für die Erhaltungs-Kalkung im Grünland liegt bei 1.500 bis 2.000 kg kohlensaurem Kalk pro Hektar und sollte alle vier bis sechs Jahre wiederholt werden.

Aus arbeitswirtschaftlichen Gründen und zum Schutz des Bodens sollte der Kalk dann ausgebracht werden, wenn der Boden tragfähig ist und der Pflanzenbestand es zulässt. Allgemein ist somit die Kalkung in der Vegetationsruhe im Frühjahr empfehlenswert.

Die Tiroler Maschinenringe organisieren regelmäßig Kalkaktionen auf regionaler Ebene, um Arbeitsabläufe zu optimieren. Der Maschinenring verhandelt für ganz Tirol bei den Kalklieferanten gute Einkaufpreise und möglichst niedrige Transportkosten und hilft somit dem einzelnen Landwirt Kosten einzusparen.

Bei Interesse oder noch weiteren Fragen einfach beim Maschinenringbüro in Strass im Zillertal melden.

Bletzacher Andreas
Tel.: 059060 71830 oder E-Mail: andreas.bletzacher@maschinenring.at