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Hofübergabe beim Maschinenring Schwaz

Nach 18 Jahren als Obmann des Maschinenring Schwaz übergab DI Hannes Haas sein Amt an Mario Rieder, der damit an der Spitze der bäuerlichen Organisation mit 1.183 Mitgliedern steht. Wirtschaftlich verlief das vergangene Jahr mit einer leichten Umsatzsteigerung stabil. Der Arbeitskräftebedarf ist auch beim Maschinenring das bestimmende Thema.

23 Jahre lang, 18 Jahre davon als Obmann, engagierte sich DI Hannes Haas als Funktionär für den Maschinenring Schwaz. Er prägte damit maßgeblich die erfolgreiche Entwicklung des regionalen Dienstleistungsunternehmens, das neben agrarischen Service-Leistungen zur Unterstützung der heimischen Landwirte bei der Bewirtschaftung ihrer Höfe auch Winterdienst, Grünraumdienstleistungen, Forstarbeiten und Holzhandel sowie Personalbereitstellung anbietet. Zum Abschluss seiner langjährigen Funktionärstätigkeit konnte Haas auch heuer wieder von einer stabilen wirtschaftlichen Entwicklung mit einer leichten Umsatzsteigerung und einer Festigung der Rolle als bedeutender Arbeitgeber in der Region berichten. So konnten auch im vergangenen Jahr wiederum rund 4,8 Mio. Euro an die ländliche Bevölkerung ausbezahlt werden.

Im Zuge der Generalversammlung wurde der 30-jährige Mario Rieder, Nebenerwerbslandwirt aus Hart im Zillertal zum neuen Obmann gewählt. „Die Absicherung und Unterstützung der bäuerlichen Mitglieder ist die Grundaufgabe des Maschinenring, die es auch in Zukunft abzusichern gilt. Die Schaffung von flexiblen Verdienstmöglichkeiten für die ländliche Bevölkerung zählt genauso wie die Entwicklung von Lösungsansätzen für drängende Fragen, wie zum Beispiel die Nutzung der Digitalisierung in der kleinstrukturierten Berglandwirtschaft. Der Maschinenring war schon in der Vergangenheit einer der agrarischen Innovationstreiber in der Region und so warten auch in Zukunft große Aufgaben, um für Mitgliedsbetriebe praxistaugliche Antworten zu entwickeln und für Wertschöpfung in der Region zu sorgen. Unter Hannes Haas wurde dafür ein stabiles Fundament geschaffen, auf dem wir nun weiter aufbauen können. Für seinen großen persönlichen Einsatz zum Wohle des Maschinenring und der Bauern im Bezirk ein großes Dankeschön“, erklärt Rieder.

Großer Personalbedarf

Mehrere hundert Arbeitskräfte werden vom Maschinenring eingesetzt – vom landwirtschaftlichen Betriebshelfer über Schneeräumer, Hilfsarbeiter für Industriebetriebe bis hin zu Baumkletterern und vielen weiteren Berufsfeldern. „Alleine im Bereich Personalbereitstellung konnten wir im vergangenen Jahr 193 Mitarbeiter beschäftigen. Der Bedarf an Fach- und Hilfskräften ist auch heuer ungebrochen. Mit unseren vielfältigen Jobmöglichkeiten und flexiblen Arbeitszeitmodellen können wir Arbeitsplätze in der unmittelbaren Region schaffen und dabei auch auf individuelle Bedürfnisse und Zeitressourcen eingehen“, erklärt Geschäftsführer Hubert Hotter.