Gartenpflege und Pflegetipps

Ob frisch angelegt oder schon seit Jahren gepflegt: Ein Garten braucht Aufmerksamkeit - nicht ständig, aber regelmäßig und mit dem richtigen Gespür. Damit dir das gelingt, haben wir unsere wichtigsten Pflegehinweise für dich gesammelt.

Staudenbeete kultivieren & pflegen

Mehrjährige Stauden bringen Struktur, Farbe und Leben in deinen Garten. Damit sie dauerhaft vital bleiben, kommt es auf die richtige Pflege im ersten Jahr - und darüber hinaus - an.

Gießen - regelmäßig aber nicht zuviel
In den ersten Wochen nach dem Pflanzen gilt: alle zwei bis drei Tage kräftig wässern, idealerweise in den Morgenstunden. Danach genügt eine tiefe Bewässerung ein- bis zweimal pro Woche. Hortensien und Astilben brauchen besonders viel Wasser.

Düngen
Im ersten Jahr ist meist keine Düngung nötig – die Pflanzen sollen sich zuerst gut verwurzeln. Später kannst du mit organischen Düngern sanft unterstützen.

Rückschnitt
Verblühtes und Krankes wird im Herbst entfernt, aber der eigentliche Rückschnitt erfolgt erst im Spätwinter oder im zeitigen Frühjahr – das schützt die Pflanzen vor Frost und fördert den Austrieb.

Stauden sind pflegeleicht - gib ihnen das erste Jahr Zeit, dann belohnen sie dich mit üppiger Blüte, stabiler Wuchsform und einem langlebigen Beet. Wenn du Unterstützung brauchst: Wir helfen gerne weiter.

Ein blühender Garten mit lila Lavendel, roten Rosen und anderen bunten Blumen vor unscharfem Hintergrund.
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Eine junge Frau schneidet mit einer Garten-Schneideschere an einem Baum, während sie in einem Garten arbeitet.

Bäume & Sträucher schneiden

Ein gut geplanter Schnitt ist mehr als Kosmetik: Er fördert die Gesundheit deiner Gehölze, regt Blütenbildung an und schützt langfristig vor Schäden.

  • Frühblüher (z. B. Forsythie, Zierjohannisbeere): direkt nach der Blüte schneiden – sonst entfernst du die Knospen fürs nächste Jahr.
  • Frühsommerblüher (z. B. Weigelie, Deutzie): etwa alle drei Jahre durch einen auslichten.
  • Sommerblüher (z. B. Schmetterlingsstrauch): Achte auf einen luftigen Aufbau: Licht im Inneren beugt Pilzkrankheiten vor.

Wann kein Schnitt nötig ist
Nicht alle Gehölze brauchen regelmäßige Eingriffe. Viele Wildsträucher oder naturnahe Pflanzungen entwickeln sich ohne menschliches Zutun am besten – hier genügt ein gelegentliches Auslichten.

Unser Tipp: Ein gelungener Schnitt braucht etwas Wissen – oder Profis, die wissen, was zu tun ist. Der Maschinenring unterstützt dich gerne bei Gehölzpflege, Formschnitt, Verjüngung oder auch der Entsorgung des Schnittguts.

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Rasenpflege nach Neuanlage

Ein frisch angelegter Rasen – ob als Rollrasen oder aus Saat – braucht in den ersten Wochen etwas Aufmerksamkeit.

Gießen– die Basis für kräftige Wurzeln
In der Anwachsphase ist tägliches Gießen essenziell. Danach nur bei Bedarf 1–2× pro Woche tiefgründig gießen – idealerweise morgens oder abends.

Mähen – sobald der Rasen trittfest ist
Der erste Schnitt erfolgt wenn der Rasen etwa 8–10 cm hoch ist. Als Faustregel beim Mähen gilt, nie mehr als ein Drittel der Halmlänge auf einmal schneiden. Immer nur gut abgetrockneten Rasen und nur mit scharfen Messern mähen! Erst regelmäßiges Mähen macht den Rasen schön - je nach Witterung kann es in der Haupt-Vegetationsperiode 1-2 x pro Woche notwendig sein.

Düngen – mit Maß und zum richtigen Zeitpunkt

  • Stickstoffbetonte Düngung ca. 3x pro Jahr (Anfang April, Ende Mai, Anfang Juli)
  • Kaliumbetonte Düngung als Herbstdüngung (ca. Mitte September)

Vertikutieren & Belüften – erst später
Vertikutieren oder Aerifizieren ist sinnvoll – aber erst, wenn der Rasen vollständig verwurzelt und belastbar ist (meist im zweiten Jahr).

Unser Tipp Ein schöner Rasen entsteht durch Konstanz. Wenn du unsicher bist oder wenig Zeit hast: Wir übernehmen Schnitt, Düngung oder Kontrolle gern für dich.

Ein Mann in Arbeitskleidung kümmert sich um seinen Rasen, indem er das Gras untersucht. Im Hintergrund sind Bäume und ein Gebäude sichtbar.
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Eine gepflegte Gartenlandschaft mit einem großen Stein in der Mitte, umgeben von verschiedenen Pflanzen und einer geschwungenen Gehweg.

Pflaster, Terrassen & Mauern erhalten

Gepflasterte Wege, Terrassen und Mauern geben deinem Garten Struktur und Halt. Mit ein paar einfachen Routinen bleiben sie stabil, sauber und optisch ansprechend.

Reinigung – regelmäßig und schonend
Kehr deine Flächen regelmäßig – das verhindert die Ansiedlung von Algen, Moos oder Flechten. Für die gelegentliche Nassreinigung reicht ein weicher Wasserstrahl völlig aus. Wir raten von der Nutzung eines Hochdruckreinigers ab: Der starke Strahl spült Fugenmaterial aus und kann die Steinoberfläche schädigen.

Fugen – kleines Detail, große Wirkung
Fugen tragen zur Stabilität bei – sofern sie intakt sind. Kontrolliere sie regelmäßig auf Lücken, Auswaschungen oder Unkrautbewuchs. Fehlstellen kannst du einfach mit geeignetem Material nachfüllen.

Entwässerung – Staunässe vermeiden
Achte darauf, dass Rinnen, Abläufe und Gefälle frei und funktionsfähig bleiben. Wenn sich Wasser dauerhaft staut, dann bitte unbedingt deinen Ansprechpartner beim Maschinenring kontaktieren. Bei der Winterpflege unbedingt auf Streusalz verzichten - es greift Stein & Fugen an. Verwende stattdessen Splitt oder Sand.

Unser Tipp: Pflasterflächen wirken langlebig – sind aber nur so gut wie ihre Pflege. Du möchtest die Reinigung abgeben oder eine Fläche sanieren lassen? Wir unterstützen dich mit Know-how und dem richtigen Gerät.

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Garten richtig einwintern

Empfindliche Pflanzen, Technik und Flächen brauchen Schutz vor Frost, Schnee und Winterstürmen.

Bewässerung & Technik – entleeren und lagern

  • Wasserleitungen, Schläuche und Kupplungen entleeren und frostsicher lagern.
  • Automatische Bewässerungsanlagen und Zeitschaltuhren deaktivieren und trocken aufbewahren.

Rasen, Beete & Stauden vorbereiten

  • Den Rasen vor dem ersten Frost noch einmal mähen (auf 4–5 cm).
  • Laub entfernen – sonst drohen Fäulnis und Pilzbefall.
  • Stauden & Ziergräser nicht im Herbst schneiden.
  • Beete mit Mulch oder Laub abdecken.

Kübelpflanzen & empfindliche Gehölze

  • Empfindliche Kübelpflanzen rechtzeitig ins Winterquartier bringen.
  • Topfpflanzen im Freien auf isolierende Unterlagen stellen und den Wurzelbereich einpacken.
  • Junge oder frostempfindliche Gehölze mit Vlies oder Jutesack schützen.

Unser Tipp: Ein bisschen Vorbereitung im Herbst spart dir viel Ärger im Frühjahr. Wenn du dir dabei Hilfe wünscht: Wir übernehmen Einwinterungsmaßnahmen für Gärten aller Größen - effizient, unkompliziert und individuell abgestimmt.

Ein weitläufiger Garten mit Pampasgras im Vordergrund, umgeben von Hügeln und Bäumen unter klarem blauem Himmel.
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Robert Gloner
Leitung Garten- und Landschaftsgestaltung
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