50 Jahre Maschinenring Region Weinviertel:
Tradition, Wandel und gelebte Zusammenarbeit

Mistelbach – Der Maschinenring Region Weinviertel feierte am 2. Juni 2026 am Betriebsstandort im Wirtschaftspark Mistelbach sein 50-jähriges Bestehen – und damit eine beeindruckende Erfolgsgeschichte, die von Innovation, Zusammenhalt und unternehmerischem Weitblick geprägt ist. Unter dem Motto „Landwirtschaft früher und heute“ wurde im Rahmen der Vollversammlung nicht nur Bilanz gezogen, sondern auch ein Blick in die Zukunft geworfen.

Was heute ein modernes Dienstleistungsunternehmen ist, begann vor fünf Jahrzehnten mit der Initiative engagierter Landwirte. Aus dem Zusammenschluss einzelner Betriebe entwickelte sich im Laufe der Jahre – auch durch zahlreiche Fusionen – ein starker regionaler Partner für Landwirtschaft, Gemeinden und Wirtschaft. Die offizielle Wurzel reicht bis zum 11. Februar 1976 zurück, als der Maschinenring Korneuburg gegründet wurde.

Aus elf Maschinenringen gewachsen: Eine starke Gemeinschaft im Weinviertel

Heute vereint der Maschinenring Region Weinviertel die Erfahrung vieler ehemaliger Maschinenringe (Mistelbach, Poysdorf, Gaweinstal, Zistersdorf, Laa/Thaya, Großmugl, Südliches Weinviertel, Obersiebenbrunn, Korneuburg, Weinviertel und Mittleres Weinviertel) und ist damit – im besten Sinne – „50 plus“, gewachsen aus zahlreichen regionalen Entwicklungen und Kooperationen.

Die Jubiläumsveranstaltung bot den passenden Rahmen, um diese Entwicklung sichtbar zu machen. Bereits am Nachmittag konnten sich die Besucher beim „Open House“ ein Bild vom technischen Fortschritt in der Landwirtschaft machen und bei einer Maschinen- sowie Fotoausstellung unter dem Titel „Blick zurück, um vorwärts zu sehen“ eindrucksvoll in die Geschichte eintauchen. Die Ausstellung spiegelte wider, wie sich Maschinen, Arbeitsweisen und die gesamte Branche in den letzten Jahrzehnten verändert haben – stets begleitet vom Willen zur Weiterentwicklung.

Ein Höhepunkt war der Impulsvortrag von Gastwirt, Landwirt und Influencer Markus Holzschuster, der Tradition und Moderne miteinander verknüpfte und neue Perspektiven für die Landwirtschaft aufzeigte. Damit griff er genau jenen Geist auf, der den Maschinenring seit seiner Gründung prägt: die Bereitschaft, Veränderungen anzunehmen und Chancen aktiv zu nutzen.

Im Anschluss eröffnete Obmann Günter Sulz die offizielle Vollversammlung. Neben den Berichten zum Geschäftsjahr 2025 sowie den Ausführungen des Kontrollausschusses und der Rechnungsprüfer stand vor allem eines im Mittelpunkt: die positive Entwicklung des Maschinenrings als verlässlicher Partner für seine Mitgliedsbetriebe. Die Entlastung von Vorstand und Geschäftsführung unterstrich das Vertrauen der Mitglieder in die gemeinsame Arbeit.

Zugleich wurde beim Fest deutlich: Der Maschinenring ist weit mehr als seine Geschichte. Er steht für eine gelebte Gemeinschaft, die sich stets neu erfindet, Herausforderungen meistert und mit Weitblick handelt. Ob in den Gründungsjahren, in Zeiten von Strukturwandel und Fusionen oder heute im modernen Bürostandort in Mistelbach – entscheidend war immer die Bereitschaft der Mitarbeit von Landwirten und engagierten Personal.

Erfolg entsteht, wo Menschen gemeinsam anpacken

Nach 50 Jahren ist klar: Die Erfolgsgeschichte des Maschinenring Region Weinviertel wurde von Menschen geschrieben, die Verantwortung übernommen und gemeinsam angepackt haben. Und genau darin liegt auch die Zukunft: Erfolg entsteht dort, wo Menschen gemeinsam anpacken – so wie in den vergangenen 50 Jahren und ganz sicher auch in den kommenden Jahrzehnten.

Von: Maschinenring Region Weinviertel

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