Landschaftsbau: Naturwelten Steiermark

Bildungsgarten am „Mount Mixnitz“

Gartengestaltung und -bau für das einzigartige Leuchtturmprojekt „Naturwelten Steiermark“ der steirischen Landesjägerschaft

In der Steiermark gibt es seit 2021 einen neuen „Berggipfel“ – den sogenannten „Mount Mixnitz“. Dieser künstlich angelegte „Berg“ bildet ein zentrales Element des Erlebnisareals der Naturwelten Steiermark. Bei der Gestaltung dieses Landschaftsbauprojekts darf der Maschinenring seine Kreativität und gärtnerisches Geschick unter Beweis stellen.

In Mixnitz, dem Tor zum Almenland, im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag entstand 2021 die „Naturwelten Steiermark“ – ein einzigartiges Leuchtturmprojekt der steirischen Jägerschaft, mit dem ein starkes und österreichweit einzigartiges Zeichen gesetzt wird.

Die „Naturwelten Steiermark“ ist ein modernes Bildungszentrum mit den Schwerpunkten der jagdlichen Aus- und Weiterbildung für die steirischen Jägerinnen und Jäger sowie der pädagogischen Wissensvermittlung für Kinder, Jugendliche, Familien und Naturinteressierte. Im Fokus steht eine zeitgemäße und erlebnisorientierte Wissensvermittlung zu Themen rund um Jagd, Biodiversität und Kulturlandschaft, Wildtiere, Wildacker sowie Wald und Wiese mit dem Ziel, dabei auch Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man selbst positives zum Erhalt unserer Natur beitragen kann.

Das Hauptgebäude, das angrenzende Erlebnisareal mit 30 erlebnispädagogischen Stationen und das Waldstück bieten genügend Raum für eine interaktive und spannende Naturvermittlung für alle Altersklassen. Begleitet von zertifizierten Wald- und JagdpädagogInnen wird der Besuch in den Naturwelten Steiermark zu einem großartigen Erlebnis.

Vergessene heimische Artenvielfalt

Mit der kreativen Gestaltung des Grünraums sowie des Landschaftsbaus im Erlebnisareal wurde der Maschinenring beauftragt. Norbert Griebl, Gärtnermeister beim Maschinenring und Projektkoordinator, achtete bei der Bepflanzung, dass ausschließlich heimische Pflanzenarten ausgewählt und von steirischen Gärtnereien bezogen wurden. Die Vielfalt der heimischen Flora wird in Zukunft nicht nur Auszubildende der steirischen Landesjägerschaft, sondern auch die gesamte Bevölkerung begeistern. Die Besucher dürfen ebenso fast vergessene, alte sowie wilde Obstsorten und die einzigartigen Aromen selten gewordener Früchte wiederentdecken. Für die Gestaltung wurden rund 1.700 heimische Sträucher, 2.000 Stauden und zahlreiche Bäume gepflanzt und rund 11.000 m² Blumenwiesen gestaltet. Griebl berichtet: „Beispielsweise können Besucher die besondere Wuchsform der heimischen Kopfweide bestaunen und in anschließenden Kursen die hervorragenden Eigenschaften dieser Weide als Flechtmaterial kennen lernen.“

Für die Gestaltung wurden rund 1.700 heimische Sträucher, 2.000 Stauden und zahlreiche Bäume gepflanzt und rund 11.000 m² Blumenwiesen gestaltet - ausschließlich heimische Arten.

Den spektakulären „Mount Mixnitz“ erkunden

Ein kreatives, landschaftliches Kunstwerk stellt die zentral angelegte Erlebnisareal Station –„Mount Mixnitz“ dar. Der künstlich erbaute, 9m hohe Berg vermittelt den Besuchern wichtige Fakten zu den im alpinen Raum vorkommenden Wildtieren und dessen Lebensraum sowie Pflanzen- und Baumarten. Im Fokus steht auch das Thema Klimawandel und dessen damit einhergehenden Veränderungen in unserer Natur und wie man selbst zur Erhaltung unserer Natur Gutes beitragen kann. Die „Naturwelten Steiermark“ bieten mit dem „Mount Mixnitz“ ideale Voraussetzungen für eine eindrucksvolle Wissensvermittlung.

Natur verpflichtet – Leitsatz der steirischen Landesjägerschaft

Mit dem Naturwelten Steiermark setzt die steirische Landesjägerschaft einen mutigen Schritt. Aber auch einen Schritt, der dringend notwendig ist. „Das zu bewahren was wir alle lieben, die Natur, ist unser Ziel“, erklärt Landesjägermeister Franz Mayr-Melnhof Saurau.

Das breite Angebot umfasst neben der „Forscherwerkstatt“ mit rund 30 Experimentier-Boxen zu den Themen Natur, Wald, Holz und Klimaschutz, die in Zusammenarbeit mit proHolz Steiermark und der Pädagogischen Hochschule Steiermark entsteht auch eine „Waldwerkstatt“, in welcher sich die Kinder und Jugendlichen interaktiv mit dem Werkstoff Holz auseinandersetzen können. Ein großzügig angelegtes Veranstaltungszentrum und ein attraktives Gastronomieangebot bieten zukünftig genügend Platz für diverse Events, Kongresse und Tagungen. Weiteres befindet sich im Anbau an das Hauptgebäude eine Kletter- und Boulderhalle des Alpenvereins – Sektion Mixnitz.

Mario Hütter, Landesgeschäftsführer Maschinenring Steiermark, freut sich im Namen der Maschinenring Organisation, einen Beitrag im Zuge dieses Vorzeigeprojekts leisten zu können: „Ich bin mir sicher, dass die Naturwelten Steiermark allen zukünftigen Besucherinnen und Besuchern ein attraktives, beeindruckendes Naturerlebnis bieten werden.“  

Das neue Tor zum Almenland: "Naturwelten Steiermark"