Generalversammlung des Maschinenring Kufstein

Unter dem Motto „Erfolg entsteht, wo Menschen gemeinsam anpacken“ lud der Maschinenring Kufstein am vergangenen Freitag zur Generalversammlung in den Kirchbichler Wirtschaftspark E3.
Obmann Hannes Dengg berichtete über ein Jahr voller Höhen, Tiefen und wertvollen Erfahrungen: Mit fünf Ringleitungs- bzw. Vorstandssitzungen und einem neuen Format für die Gebietsversammlungen – immer mit einer Betriebsbesichtigung - stand die Schaffung von Zusatznutzen für die Teilnehmer an diesen Terminen klar im Fokus. „Noch nie war das Angebot an Leihmaschinen, Maschinengemeinschaften und Agrardienstleistern so vielfältig wie heute – auch damit entsprechen wir ganz klar dem Ziel, das wir uns gesetzt haben: Wir möchten in Zukunft noch stärker der Partner an der Seite der Bäuerinnen und Bauern sein, der Kostensenkung und Zusatzeinkommen ermöglicht“, bringt es Obmann Dengg auf den Punkt.  Mit dem Ingenieurbüro für bodenkundliche Baubegleitung hat der Maschinenring Kufstein vor zwei Jahren eine weitere wichtige Dienstleistung lanciert. Damit diese trotz personeller Veränderungen weiter angeboten werden kann, hat GF Josef Unterweger im vergangenen Jahr eine weitere Ausbildung absolviert: „Ich möchte mich bei Josef ganz herzlich bedanken – er hat die Befähigungsprüfung für beratende Ingenieure / Fachgebiet Landwirtschaft und Agrartechnik absolviert, um nun auch als GF für BOKURA agieren zu können – und das neben seinem bereits sehr fordernden Arbeitsalltag“.

Hohe Mitgliederdichte und Umsatzsteigerung

GF Josef Unterweger berichtete im Detail über das vergangene Geschäftsjahr: „Ich freue mich besonders, dass wir eine Umsatzsteigerung von 7 % erzielen konnten. Mindestens genauso wichtig bzw. noch viel wichtiger ist für uns aber, dass wir mit einer Mitgliederdichte von knapp 90% in Tirol Spitzenreiter sind. Dafür möchten wir Danke sagen – allen Bäuerinnen und Bauern, die ihr Vertrauen in uns setzen“. Sehr wichtig ist im Maschinenring Kufstein der soziale Aspekt: So konnte im Bereich der sozialen Betriebshilfe in 24 Fällen rasch Hilfe geleistet werden. Über 3.000 Einsatzstunden wurden hier geleistet – das entspricht 2 Vollarbeitskräften, verteilt übers ganze Jahr. Zusätzlich waren landwirtschaftliche Zivildiener auf 16 Betrieben im Einsatz und leisteten dort über 9.000 Arbeitsstunden. „Wenn man das alles zusammenzählt, sind es knapp über 8 Ganzjahresarbeitskräfte, die die Betriebe in schwierigen Situationen unterstützen“, präzisiert GF Unterweger. Aus all diesen Themen ergeben sich auch die Schwerpunkte für 2026: Das Gemeinschafts- und Leihmaschinenangebot soll weiter ausgebaut und die Agrar-Drohnen-Dienstleistung auf dem Markt eingeführt werden. Die Absicherung und der Ausbau von Zuerwerbsangeboten für die Land- und Forstwirtschaft – passend für die individuelle Hof-Situation – stehen ebenso auf der Agenda. „Ausreichend und vor allem passendes Personal für alle Bereiche zu finden ist eine der weiteren großen Herausforderungen, denen wir uns stellen“, so der Geschäftsführer abschließend. Ein interessanter Vortrag von Anton Hofmann (Grünlandberater der LK Tirol) zum Thema „Klimawandel und Multifunktionalität der Tiroler Grünlandwirtschaft & Vorstellung der SatGrass App“ und Grußworte der Ehrengäste bildeten den Abschluss der gelungenen Veranstaltung.

Von: Maschinenring Kufstein

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