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Erfolgreiches Vorjahr, Bauvorhaben auf Schiene

Generalversammlung Maschinenring Kitzbühel 2019

Neben einem positiven Jahresrückblick waren die Arbeitskräftesuche und der Neubau der Geschäftsstelle die zentralen Themen bei der Generalversammlung des Maschinenring Kitzbühel. Obmann Hermann Huber wurde im Amt bestätigt.

Die Entwicklungen beim Maschinenring Kitzbühel zeigen nach oben – bei den Mitgliederzahlen genauso wie im gewerblichen Bereich mit Winterdienst, Grünraumservice und Personalbereitstellung. „801 Landwirtschaftsbetriebe im Bezirk Kitzbühel sind Mitglied, womit so viele Bäuerinnen und Bauern auf die breit aufgestellte Unterstützung durch den Maschinenring vertrauen wie noch nie. Neben der Betriebshilfe sind auch der überbetriebliche Maschineneinsatz sowie flexible Zuverdienstmöglichkeiten für Landwirte Schwerpunkte im agrarischen Bereich“, erklärt Hermann Huber, der im Zuge der diesjährigen Generalversammlung wieder zum Obmann gewählt wurde und sich auch über eine positive wirtschaftliche Entwicklung freuen kann. Im gewerblichen Bereich verzeichnete die bäuerliche Organisation im Vorjahr einen Zuwachs von insgesamt rund zehn Prozent und konnte in den Bereichen Grünraumservice, wozu neben Gartengestaltung auch Grünraumpflege und Baummonitoring zählen, und Winterdienst die größten Steigerungen verbuchen. Mit durchschnittlich 85 Mitarbeitern und einer Vielzahl an agrarischen Dienstleistern ist der Maschinenring ein bedeutender Arbeitgeber in der Region. Insgesamt konnten so rund 4,8 Mio. Euro an die ländliche Bevölkerung ausbezahlt werden und damit ein wichtiger Beitrag für die Wertschöpfung im Bezirk geleistet werden.

Steigender Arbeitskräftebedarf

„Aufgrund der guten Auftragslage benötigen wir laufend zusätzliche Arbeitskräfte im Arbeiter,- und Angestelltenbereich. Gesucht werden Facharbeiter in den unterschiedlichsten Bereichen genauso wie Hilfsarbeiter für Gewerbe und Industrie. Die Jobmöglichkeiten, die wir mit unseren unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern bieten, sind vielfältig und abwechslungsreich“, berichtet Geschäftsführer Andreas Brugger und ergänzt: „In den vergangenen Jahren haben wir attraktive und flexible Arbeitsmodelle geschnürt und können uns so noch besser auf die persönlichen Bedürfnisse unserer Mitarbeiter einstellen. Neben flexiblen Arbeitszeitmodellen nimmt auch die Aus- und Weiterbildung einen besonders großen Stellenwert ein. So haben Mitarbeiter nicht nur die Möglichkeit an Spezialausbildungen wie Baumkletterkursen teilzunehmen, sondern es können beispielsweise auch der Stapler- oder LKW-Führerschein absolviert werden.“

Neubau-Pläne in finaler Phase

Die erfolgreiche Entwicklung spiegelt sich auch im Platzbedarf wider. Gerade deshalb steht der Neubau der Geschäftsstelle mit Büro- und Lagerflächen bereits seit Jahren auf der Agenda der bäuerlichen Organisation. Nach Ausarbeitung verschiedener Projekte gibt es nun endgültig grünes Licht für einen Neubau in direkter Nachbarschaft zum bisherigen Standort bei der Landwirtschaftlichen Landeslehranstalt Weitau in St. Johann. „Es freut uns, nun ein passendes Grundstück für unser Vorhaben und damit die Absicherung der weiteren Entwicklung des Unternehmens gefunden zu haben. Die Planungen befinden sich kurz vor Abschluss und wir visieren einen Baubeginn noch in diesem Jahr an“, so Huber.