Innovation im Mittelpunkt der Generalversammlung

Im Rahmen der diesjährigen Generalversammlung des Maschinenring Innsbruck Land wurde einmal mehr deutlich, wie vielseitig und zukunftsorientiert die Organisation aufgestellt ist. Zahlreiche Mitglieder, Ehrengäste und Mitarbeiter folgten der Einladung und nutzten die Veranstaltung nicht nur für einen umfassenden Rückblick, sondern auch zum Austausch über aktuelle Entwicklungen und zukünftige Schwerpunkte.

Ein inhaltlicher Schwerpunkt lag heuer im Bereich Digitalisierung und technologische Weiterentwicklung in der Landwirtschaft. In einem spannenden Referat stellte Ing. Markus Pichler vom Maschinenring Steiermark die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Drohnen in der Landwirtschaft vor. Von der Ausbringung von Betriebsmitteln bis hin zur Analyse von Flächen eröffnen sich hier laufend neue Perspektiven für die Praxis. Passend dazu präsentierte der Maschinenring Innsbruck-Land im Rahmen eines Infostandes innovative Dienstleistungen wie die Smartantenne und die neue Agrardrohnen-Dienstleistung, die neu angeboten wird. Bereits im vergangenen Jahr sammelte der Maschinenring erste praktische Erfahrungen. Die Ergebnisse zeigen: Die neue Technologie ermöglicht eine präzise, effiziente und bodenschonende Ausbringung von Betriebsmitteln. Beim Drohnentag in Kematen wurde die Dienstleistung zudem einer breiten Öffentlichkeit präsentiert, erste Einsätze im Echtbetrieb bei Mitgliedsbetrieben, wie z. B. die Untersaat von Alexandriner-Klee in Dinkelbestand in Kolsass, erfolgreich umgesetzt werden.  Ziel ist es, die Anwendung künftig weiter zu etablieren und den landwirtschaftlichen Betrieben zusätzliche innovative Möglichkeiten zu eröffnen. Ansprechpartner sind Martin Egger (MR Tirol) sowie Gabriel Fender vom Maschinenring Schwaz, wo die Drohneneinsätze koordiniert werden.

 

Starke Leistungen im Servicebereich

Geschäftsführer Josef Gahr präsentierte im Zuge der Generalversammlung die aktuellen wirtschaftlichen Kennzahlen und zeigte sich äußerst zufrieden mit der Entwicklung: „Die positiven Zahlen spiegeln die hervorragende Arbeit in allen Bereichen wider. Wir konnten unsere Leistungen weiter ausbauen, neue Projekte erfolgreich umsetzen und gleichzeitig unsere Qualität sichern. Das gibt uns eine starke Ausgangsbasis für die kommenden Jahre.“ Besonders im Bereich der Forstdienstleistungen konnten anspruchsvolle Projekte erfolgreich umgesetzt werden. So wurden im Zuge von Aufforstungsmaßnahmen im Bereich der Luegbrücke über 7.500 Pflanzen in schwierig zugänglichem Gelände nachgepflanzt – ein Projekt, das sowohl fachliches Know-how als auch große Einsatzbereitschaft erforderte. Darüber hinaus setzte der Maschinenring mit der Großbaumpflanzung am Bozner Platz sowie die Grünraumgestaltung vom Beselepark wichtige Akzente im städtischen Bereich. Mit knapp € 6,2 Mio Euro konnte in diesem Bereich wieder ein sehr gutes Ergebnis erwirtschaftet werden. Auch im Winterdienst brachte der wiedergewonnene Großauftrag der ÖBB wichtige Impulse: Zusätzliche Arbeitsplätze bzw. Einsatzmöglichkeiten für Dienstleister konnten hier geschaffen werden und der Maschinenring bestätigte einmal mehr seine Zuverlässigkeit und Qualität in einem besonders anspruchsvollen Einsatzbereich.

Bewährtes und Innovation in der Landwirtschaft

Im agrarischen Bereich setzt der Maschinenring konsequent auf Bewährtes: Klassiker wie die Güllefässer sind weiterhin nachgefragt und bilden eine wichtige Grundlage für die tägliche Arbeit vieler Betriebe. Gleichzeitig wird der Zugang zu modernster Technik kontinuierlich ausgebaut. Dazu zählen u.a. der RumboJet oder der mobile Gülleseparator. Ergänzt wird das Angebot durch spezialisierte Dienstleistungen wie die mobile Geflügelschlachtung oder den Messerschleifservice, die den Mitgliedern zusätzliche Flexibilität und Effizienz ermöglichen.

Teamarbeit als Erfolgsfaktor


Obmann Martin Zürcher hob in seiner Ansprache besonders die Bedeutung des Teams hervor, das hinter diesen Leistungen steht: „Unser Maschinenring lebt vom Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unserer Mitglieder. Dieses starke Miteinander ist die Basis dafür, dass wir auch herausfordernde Projekte erfolgreich umsetzen und unsere Leistungen laufend weiterentwickeln können. Der Maschinenring Innsbruck-Land ist ein verlässlicher Partner für seine Mitglieder, ein wichtiger Impulsgeber für Innovation und regionale Wertschöpfung – mit einem klaren Fokus auf Qualitä

Von: Maschinenring Innsbruck-Land

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