Starker Wettbewerb beim Landesentscheid im Waldsport in St. Johann in Tirol
Am Sonntag, den 12. April 2026, wurde die Trabrennbahn in St. Johann in Tirol zum Schauplatz hochklassigen Waldsports. Beim diesjährigen Landesentscheid, organisiert von der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend gemeinsam mit dem Forstwettkampfverein Tirol und der Landarbeiterkammer Tirol, stellten insgesamt 67 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Können unter Beweis. Ergänzt wurde das Starterfeld durch eine stark besetzte Gästeklasse aus mehreren Bundesländern sowie dem benachbarten Ausland.
In Disziplinen wie Kettenwechsel, Fallkerb- und Fällschnitt, Kombinationsschnitt und Präzisionsschnitt waren vor allem Genauigkeit, Technik und Schnelligkeit gefragt. Im Finale beim Entasten zeigte sich einmal mehr, wie eng es im Spitzenfeld zugeht – oft entschieden nur Sekunden oder minimale Abweichungen über die Platzierungen.
Das durchgehend hohe Leistungsniveau unterstrich die große Bedeutung des Waldsports für Ausbildung und Praxis in der Forstwirtschaft. Auch der Forstwettkampfverein Salzburg stellte sich in der Gästeklasse der starken Konkurrenz aus Tirol, Kärnten, Vorarlberg, Bayern und Slowenien. Für die Salzburger Teilnehmerinnen und Teilnehmer stand dabei vor allem der Vergleich mit anderen Teams sowie das Sammeln wertvoller Wettkampferfahrung im Fokus.
In der Gesamtwertung erreichte Leonhard Moser mit 1.053 Punkten den 16. Rang, gefolgt von Julian Klein auf Platz 21 (1.009 Punkte). Valentina Klein belegte mit 977 Punkten Rang 22, während Annalena Gruber mit 825 Punkten auf Platz 23 landete. Damit platzierte sich das Salzburger Team im hinteren Bereich des Teilnehmerfeldes, konnte jedoch wichtige Erkenntnisse für zukünftige Bewerbe mitnehmen. Den Sieg in der Gästeklasse sicherte sich Michael Ramsbacher aus Kärnten, vor Simen Drasler aus Slowenien und Wolfram Pilgram-Huber, ebenfalls aus Kärnten.
Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll die hohe Leistungsdichte und das internationale Niveau des Wettbewerbs. Neben den sportlichen Leistungen überzeugte die Veranstaltung auch organisatorisch und bot sowohl den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als auch dem Publikum einen rundum gelungenen Wettkampftag. Der Landesentscheid im Waldsport ist damit nicht nur ein sportlicher Höhepunkt, sondern auch eine wichtige Plattform zur Förderung des forstlichen Nachwuchses und zur Stärkung des Austauschs innerhalb der Branche.