Zwei Jobs, ein Takt: Zwischen Werkstatt und Schneepflug

Partnerschaft seit 2008

Wenn in der Nacht Schnee fällt, entscheidet sich oft schon vor dem Morgen, ob der Betrieb „normal“ starten kann. Genau deshalb arbeitet TRILETY in Hallein seit vielen Jahren eng mit dem Maschinenring zusammen: Seit 2008 übernimmt der Maschinenring den Winterdienst rund um den Standort – eine Partnerschaft, die sich bewährt hat, weil sie auf Verlässlichkeit und kurzen Wegen basiert.

TRILETY ist ein Familienunternehmen in Hallein, gegründet 1953, heute mit rund 42 Mitarbeitenden. Im Betrieb entstehen Speziallösungen im Fahrzeug- und Gerätebau – von Aufbauten bis zu kommunalen Reinigungs- und Servicefahrzeugen. Damit im Winter alles rund läuft, braucht es aber nicht nur gute Technik – sondern vor allem Menschen, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind.

Trilety Winterdienst Maschinenring

Werkstatt bei Tag – Winterdienst bei Nacht

Einer dieser Menschen ist Andreas Oberascher. Seit 2014 arbeitet er als Fahrzeugbautechniker bei TRILETY – dort hat er auch gelernt. Parallel dazu ist er über den Maschinenring seit vielen Jahren im Winterdienst im Einsatz und verantwortlich dafür, dass unter anderem bei seiner Firma geräumt wird. Wenn Schneefall angesagt ist, beginnt Andreas’ Arbeit oft mitten in der Nacht: um 02:30 Uhr rauf auf die Maschine, Schneeräumung auf der Route – bis ungefähr 06:30 Uhr. Und danach geht’s weiter in die Werkstatt. Dass diese Doppelrolle funktioniert, liegt auch an der Haltung im Betrieb. TRILETY-Geschäftsführer Stephan Trilety beschreibt, dass es klare Absprachen gibt – und vor allem Rückhalt:

„Im Normalfall ist Andreas nach dem Winterdienst rechtzeitig in der Arbeit. Und wenn es einmal später wird, gibt es eine Absprache mit dem Werkstattleiter – das ist bei uns kein Problem. Anhand seiner Überstunden kann er das ausgleichen.“
Stephan Trilety
Stephan Trilety Geschäftsführer Trilety GmbH, Hallein

Dieses Verständnis ist entscheidend: Weil Winterdienst nicht planbar ist, sondern dann passiert, wenn das Wetter es vorgibt. Und weil Andreas genau dann gebraucht wird – damit Betriebe und Flächen sicher sind. Zuhause ist die Landwirtschaft Teil des Alltags: ein Milchbetrieb mit rund 10 Hektar – also ein Umfeld, in dem man genau weiß, wie wichtig gutes Futter und saubere Arbeitsschritte sind.

Andreas Oberascher räumt für den Maschinenring
Hubert ist im Sommer beim Rundballenwickeln

Partnerschaft, die auf Praxis basiert

Die Zusammenarbeit zwischen TRILETY und Maschinenring zeigt damit sehr konkret, was regionale Kooperation bedeuten kann: Der Maschinenring sorgt seit 2008 für verlässlichen Winterdienst – und TRILETY schafft mit Verständnis und Absprachen den Rahmen, damit Mitarbeitende wie Andreas diese wichtige Aufgabe überhaupt übernehmen können. Gleichzeitig bringen Leute wie Hubert ihre landwirtschaftliche Praxis und Technikkompetenz dort ein, wo sie gebraucht wird.

Hubert ist für den Maschinenring im Sommer beim Rundballenwickeln

Auch Hubert ist bald fertig ausgebildeter Fahrzeugbautechniker bei TRILETY in Hallein. Sein Maschinenring-Einsatz liegt aber nicht im Winter, sondern im Sommer: Hubert ist beim Rundballenwickeln unterwegs. Er ist da hineingewachsen – sein Vater macht das Wickeln bereits seit 2004/2005, Hubert hat früh mitgeholfen und übernimmt heute selbst Verantwortung. Pro Saison werden dabei rund 3.000 bis 3.500 Silage-Rundballen produziert. Gewickelt wird im Raum Hallein, Kuchl, Golling, St. Koloman und in angrenzenden Gebieten – überall dort, wo Betriebe über den Maschinenring diese Unterstützung anfordern.

Solche Leistungen entstehen nicht zufällig. Sie entstehen, weil Zusammenarbeit funktioniert – zwischen Maschinenring, Betrieben, Mitarbeitenden und Arbeitgebern. Bei TRILETY trifft das seit Jahren zu: Der Maschinenring übernimmt seit vielen Jahren den Winterdienst rund um den Standort, Mitarbeiter wie Andreas und Hubert bringen ihre Energie dort ein, wo sie gerade gebraucht wird – im Winter genauso wie im Sommer. Oder anders gesagt: Eine Hand greift in die andere. Und genau dadurch läuft’s – auch dann, wenn Wetter und Saison eigentlich alles durcheinanderbringen.

Von: Bundesland Salzburg

Zurück zur Newsübersicht