Silomaianbau mit dem Maschinenring

Was Du für 2026 wissen musst – Sortenwahl, Düngung, Ernte & mehr

Verschiedene Parzellen mit 6 unterschiedlichen Silomaissorten

Silomaisanbau in alpinen Lagen? Das geht – mit dem richtigen Partner.

Die Versuchsergebnisse 2025 aus dem Lungau liefern wertvolle Erkenntnisse für den Maisanbau unter schwierigen Bedingungen. Gemeinsam mit der HBLA Ursprung hat der Maschinenring Lungau praxistaugliche Empfehlungen für Sortenwahl, Düngung, Pflege und Ernte abgeleitet – und zeigt, wie Betriebe in der Region das Beste aus ihren Flächen herausholen.

Standortgerechte Sortenwahl ist der Schlüssel
Kurzreifende Sorten mit schneller Jugendentwicklung sind die Basis für Ertrag und Qualität. Im Versuch schnitten Sorten wie Faith, Farmquick und Primino mit hohen Trockenmasseerträgen und starken Stärkegehalten besonders gut ab. Wichtig: Späte Aussaaten – etwa ab Juni – bergen das Risiko unvollständiger Kolbenfüllung und niedriger Nährstoffwerte in der Silage. Daher gilt: Aussaat möglichst bis Ende Mai und Sortenwahl konsequent auf Grenzlagen abstimmen.

Der Anbauversuch zeigt: Silomais ist auch in Grenzlagen möglich - mit Sorten, die früh abreifen und schnell wachsen. Entscheidend sind die Sortenwahl, Nährstoffstrategie und professionelle Ernteketten. Wir unterstützen die Betriebe bei allen Arbeitsschritten.
Ein lächelnder Mann mit Brille und weißem Hemd, der freundlich in die Kamera schaut.
Hannes Moser, Agrarkundenbetreuer Maschinenring Lungau

Gezielte Düngung fördert Jugendentwicklung
Wirtschaftsdünger ist im Lungau oft nur eingeschränkt verfügbar – umso wichtiger ist die passgenaue Nährstoffstrategie. Phosphor in oberflächennahen Bodenschichten, punktuelle Unterfußdüngung mit Stickstoff und ausreichende Kaliumversorgung fördern Wurzelbildung, Zellstabilität und Reifeentwicklung. Der Maschinenring unterstützt hier mit Know-how und Technik – von der Gülleausbringung bis zur Düngeplanung.

Bestandspflege: mechanisch oder chemisch – beides möglich
Sowohl Blindstriegeln als auch chemische Unkrautregulierung zeigten im Versuch gute Wirkung. Biobetriebe profitieren besonders vom frühen Striegeln. Entscheidend ist in jedem Fall der richtige Zeitpunkt – hier ist Praxiswissen gefragt.

Erntezeitpunkt und Logistik entscheiden über Qualität
Ein früher Kälteeinbruch 2025 zeigte: Die Wahl des richtigen Erntezeitpunkts ist entscheidend. Ideal sind 25–28% Trockenmasse, saubere Ernte, optimale Häcksellänge und Silierung mit ausreichender Lagerdauer. Dank professioneller Einsatzplanung sorgt der Maschinenring für punktgenaue Koordination der Häckselkette ein klarer Vorteil.

Von: Bundesland Salzburg

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