Neue Chancen für Landwirte im Forstbereich

Viele Landwirte suchen nach zusätzlichen Einkommensquellen – neben der Sozialen Betriebshilfe oder Einsätzen im Grünraum eröffnet der Maschinenring auch attraktive Möglichkeiten im Forstbereich. „Gerade in ruhigeren Zeiten am Hof bietet die Arbeit im Wald eine ideale Chance, Maschinen auszulasten und Fachwissen zu nutzen“, erklärt Gabriel Fender, Agrarbetreuer des Maschinenring Schwaz.
Die Zuverdienstmodelle sind flexibel: Wer bereits über Maschinen oder Erfahrung verfügt, kann forstliche Tätigkeiten als Nebentätigkeit über den eigenen Betrieb abrechnen. Andere bauen einen kleinen Forstservice auf und arbeiten wie Subunternehmer. Außerdem besteht die Möglichkeit einer Anstellung beim Maschinenring – mit voller Versicherung und klarer Planbarkeit. Die Bandbreite der Tätigkeiten ist groß: von Pflanzungen und Kulturpflege über Leitungsfreischneiden bis hin zur Holzernte und Problembaumfällung. „Wir setzen unsere Leute entsprechend ihrer Fähigkeiten ein – vom Facharbeiter bis hin zu Landwirten mit Praxiserfahrung“, so Fender. Besonders gefragt sind Einsätze im Frühjahr und Winter, während der Bedarf im Sommer eher kurzfristig entsteht. Aktuell arbeiten rund zwölf Landwirte regelmäßig im Forstbereich. Der Stundensatz liegt bei 19,50 Euro netto, für eigene Maschinen gibt es Zuschläge. „Der Bedarf ist hoch – zuletzt mussten wir rund 40.000 Bäume pflanzen. Wer mitanpacken möchte, findet bei uns beste Voraussetzungen“, betont Fender.
Ein ausführliches Interview zu diesem Thema findet man in der aktuellen Ausgabe der Tiroler Maschinenring-Zeitung