Nachsaat bei Wühlmausschäden – Der richtige Zeitpunkt
Nachsaaten auf durch Wühlmäuse geschädigten Flächen stellen im Frühjahr eine Herausforderung dar. Hauptproblem sind die zu niedrigen Bodentemperaturen, die eine sichere Keimung verhindern.
Selbst bei steigenden Temperaturen besteht die Gefahr, dass der rasch wachsende Altbestand die jungen Keimlinge durch Lichtkonkurrenz unterdrückt. Besonders im ersten Aufwuchs entwickeln sich dichte und hohe Bestände.
Empfehlung:
- Bei stark geschädigten Flächen: Nachsaat nach dem ersten Schnitt
- Alternativ (bei intensiver Nutzung): Nachsaat im August
Zum Thema Frost gilt: Jungpflanzen sind bis zum 3-Blattstadium sehr empfindlich. Erst danach können sie kurzfristig Temperaturen bis etwa –3 °C tolerieren.
Autor: GrünlandPro-Fachexperte Peter Frühwirth