Intensiver Sommer für die Maschinenring Agrardrohne
Mit der Agrardrohne bringen die Tiroler Maschinenringe eine innovative und erprobte Dienstleistung flächendeckend in die Praxis. Aktuell ist bereits die „nächste Generation“ am Start – die DJI Agras T100 mit 100 Kg.
Dank des Engagements des Maschinenring steht in Tirol seit dieser Saison eine flächendeckend organisierte Drohnenlösung für die Ausbringung von Saatgut, Dünger, Flüssigkeiten und Lastentransport zur Verfügung.
Gemeinsam mit Partnern, einem innovativen Dienstleister und interessierten Bauern engagiert sich der Maschinenring Tirol bereits seit rund zwei Jahren für den Einsatz dieser Technik. Gerade in einem kleinstrukturierten und topografisch anspruchsvollen Bundesland wie Tirol eröffnet die Agrardrohne neue Perspektiven. Steillagen, Feuchtflächen oder sensible Bestände können ohne Befahrung bearbeitet werden. Bodenverdichtungen werden vermieden, Bestände geschont und Betriebsmittel gezielt eingesetzt. Die präzise, gleichmäßige Ausbringung trägt damit zu einer effizienten und nachhaltigen Bewirtschaftung bei.
Nachdem 2025 im Rahmen des „Testbetriebs“ viele Details evaluiert werden konnten, war die Drohne heuer seit dem Frühling für unterschiedlichste Anforderungen im Einsatz – unter anderem:
- Grünlandnachsaaten in Steillagen
- Düngung von Christbaumkulturen
- Düngung in Weizen-Anbauflächen
- Aufbringung von Gewächshausbeschattung
- Schneckenkorn-Ausbringung im Kartoffelacker
Gerade der letzte Einsatz, der als Pilotprojekt in enger Zusammenarbeit mit Landwirtschaftskammer und Land Tirol erfolgte, zeigt einen der wichtigsten Punkte: Neben der Technik geht es sehr oft um rechtliche Fragen – denn auch ein beispielweise für die bodennahe Ausbringung zugelassenes Düngemittel darf nicht automatisch genauso mit einer Drohne – die als „Fluggerät“ klassifiziert ist – ausgebracht werden.
Zusätzlich war der Maschinenring mit seiner Drohne bei vielen Veranstaltungen zu Gast, um die innovative Dienstleistung vorzustellen: Ob beim Drohnentag auf den Flächen des Bäcker Ruetz in Kematen, bei Vorführungen an den LLAs in der Weitau und Rotholz, bei Maschinenring-Fachtagen oder im Rahmen des Tiroler Almwandertags – das engagierte Team rund um Drohnenpilot Emanuel Ludwig konnte mit fundierten Infos und anschaulichen Demo-Flügen Wissen vermitteln bzw. interessierte Bäuerinnen und Bauern konkret beraten.
Bis weit in den Herbst hinein sind bereits weitere Einsätze fixiert – noch gibt es aber ausreichend Kapazitäten für interessierte Landwirte.
Drohnen-Detailinfos:
Die Drohnen-Dienstleistung wird tirolweit Gabriel Fender (Maschinenring Schwaz) für die Maschinenringe koordiniert und gemeinsam mit einem spezialisierten Dienstleister umgesetzt.
Zum Einsatz kommt aktuell die DJI Agras T25, in Kürze zusätzlich die DJI Agras T100 - hochmoderne Agrardrohne für professionelle Anwendungen in der Landwirtschaft.
Aktuelle Einsatzmöglichkeiten:
- Mineraldünger Grünland und Ackerkulturen
- Untersaat/Zwischenfrucht in Mais und Getreide
- Ausbringung von Pflanzenhilfsstoffen und biologischem Düngergranulat
- Flüssigblattdüngung Mais und Gemüse
- Ein- und Nachsaat Grünland
Alle Infos und Einsatzkoordination: Gabriel Fender, Tel. 05906071830, gabriel.fender@maschinenring.at