Agrardrohne hebt ab - Startschuss für neue Dienstleistung

Unbefahrbarkeit aufgrund von Nässe, fortgeschrittenem Aufwuchs oder von herausforderndem Gelände - die Einsatzmöglichkeiten der Agrardrohne für die Ausbringung von Saatgut bzw. granuliertem Dünger sind vielfältig.

Auch Flüssigkeiten wie biologische Pflanzenhilfsstoffe oder Schattierungsmittel für Glashäuser und Folientunnel können mit der vom Maschinenring in Kooperation mit einem professionellen Dienstleister eingesetzten Drohne ausgebracht werden. Die Traglast beträgt 25 kg, je nach Aufwandmenge ist eine Flächenleistung von bis zu 6 Hektar pro Stunde möglich.

Großes Interesse beim Innovationstag in Kematen

Im Rahmen der Tiroler Innovationswochen von Standortagentur und Agrarmarketing Tirol stand der Praxis-Feldtag beim Bäcker Ruetz in Kematen ganz im Zeichen der Drohnentechnik und den Möglichkeiten für die heimische Landwirtschaft. Der Maschinenring präsentierte die neue Agrardrohne und gab einen Einblick in die gesammelten Erfahrungen bei den verschiedenen Testflügen im vergangen Jahr. So berichtete Martin Egger u.a. von der erfolgreichen Einsaat einer von Unwettern zerstörten Fläche auf der Klausenalm in Ginzling, der Nachsaat von stark beanspruchten Flächen auf der Lippenalm in Kössen oder der Untersaat im Biomais in Rotholz und Münster. Auch wurden biologische Pflanzenhilfsstoffe im Kürbis in Stans ausgebracht. Zusammengefasst: die Technik funktioniert, die Verteilung der auszubringenden Betriebsmittel erfolgt verlässlich genau. Auch Erfahrungen hinsichtlich Fluggenehmigungen, Witterungseinflüsse wie Wind und Niederschlag wurden gesammelt.
Ansprechpartner sind Martin Egger (MR Tirol) und Gabriel Fender vom Maschinenring Schwaz, von wo aus die Drohneneinsätze koordiniert werden.

Gerade in den kommenden Wochen kann eine Befahrbarkeit von Flächen schwer möglich sein - die Drohne steht für Einsätze auf Ackerkulturen und Grünland bereit!

Von: Bundesland Tirol

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