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Pflanzenasche als Düngersubstitut

Projekttitel Verwertung von Pflanzenasche und Rückführung der in der Pflanzenasche enthaltenen Nährstoffe auf dafür geeigneten Böden
Projektleitung DI Emil Honeder, Mag.(FH) Robert Winkler
Laufzeit 12.06.2015-11.06.2018
Kooperationspartner Maschinenringe Waldviertel Nord, Zwettl-Weitra, Krems-Gföhl, Südliches Waldviertel, Hollabrunn-Horn, Bucklige Welt und regionsübergreifend MR NÖ-Wien
Ausgangssituation und Problemstellung Derzeit erfolgt die Verwertung der Pflanzenasche primär über konzessionierte Entsorgungsbetriebe, über die Zementindustrie und über Kompostieranlagen. Dadurch entstehen einerseits hohe Kosten durch die Entsorgung, anderseits gehen die in der Asche enthaltenen, für den Boden wertvollen Nährstoffe verloren.
Projektziele
  • Entwicklung und Umsetzung von Stoffkreisläufen unter Berücksichtigung der operativen, administrativen und rechtlichen Grundlagen
  • Produktivitätssteigerung bei landwirtschaftlichen Betrieben durch die Bereitstellung eines Düngersubstitutes und bei Heizwerkbetreibern durch Optimierung der Entsorgungskosten
Projektinhalte / Arbeitspakete
  • Abklärung der rechtlichen Voraussetzungen zur Aschenutzung auf landwirtschaftlichen Flächen und Prozessentwicklung zur Abbildung der Stoffflüsse
  • Testung und Evaluierung des Prozesses mittels praktischer Umsetzung auf Versuchsflächen
  • Aufbau einer Datenbank zur Zusammenfindung geeigneter Aschequalitäten und Nährstoffkonzentrationen in den Aschen sowie zur der daraus resultierenden Dokumentation der Stoffflüsse
  • Entwicklung und Etablierung der technischen und logistischen Erfordernisse der Ascheausbringung
Geplantes Ergebnis / Nutzen
  • Etablierung eine Stoffkreislaufes
  • Reduktion von Abfallmengen
  • Reduktion von Logistikkosten durch den Ersatz der derzeit verwendeten mineralischen Dünger
  • Reduktion der Abhängigkeit von Düngerimporten

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