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Moderner Pflanzenschutz durch den Maschinenring Cluster

Viele Betriebe machen den Pflanzenschutz noch selbst. Die dabei eingesetzte Technik ist meist veraltet und kaum ausgelastet. Zusätzlich werden auch der Kauf, die gesetzmäßige Anwendung und die Lagerung von Pflanzenschutzmitteln immer schwieriger. Daher haben sich der Maschinenring Oberösterreich und 25 Maschinenringe aus dem Bundesland zum Maschinenring Cluster-Projekt „Professioneller Pflanzenschutz“ zusammengetan. Sie wollen den Informationsaustausch unter den ausgebildeten Pflanzenschutzspezialisten fördern. Und sie wollen eine attraktive Auslagerungs-Möglichkeit für alle landwirtschaftlichen Betriebe schaffen. Welche Vorteile dieses Projekt für beide Seiten hat zeigt ein Kurzfilm, der am 31.10.2017 veröffentlicht wurde.

Herausfordernde Rahmenbedingungen

In den letzten Jahren ist es aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen immer schwieriger geworden, den Pflanzenschutz durchzuführen. Viele Landwirte denken darüber nach, diese Aufgabe auszulagern. Projektleiter Roman Braun erklärt, wo der Maschinenring ansetzt: „Wir haben Zusatzausbildungen gestartet, um unsere Pflanzenschutztechniker zu qualifizieren und ihren Erfahrungsaustausch zu fördern. Denn sie wollen und sollen wissen, wie sie welches Mittel möglichst effizient und umweltschonend einsetzen. Damit können sie den Landwirtinnen und Landwirten ihre Komplettdienstleistung optimal anbieten.“

73 Experten für 700 Betriebe

73 Pflanzenschutz-Experten sind im Rahmen des Cluster-Projekts aktiv. Beim regelmäßigen Erfahrungsaustausch behandeln sie aktuelle Themen, etwa den Schutz der Biene, Neuerungen bei den Wirkstoffen, neue umweltschonendere Technik und Veränderungen bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen. Für diese Pflanzenschutz-Experten zahlt sich die Investition in die neueste, umweltschonendere Technik aus, denn sie sind für derzeit rund 700 lmadwirtschaftliche Betriebe aktiv. So können sie ihre Geräte sehr gut auslasten. Dabei decken sie alles ab: Sie schlagen dem Landwirt, der Landwirtin das geeignete Mittel für dessen/deren Flächen vor. Sie besorgen das Mittel, lagern es, bringen es selbständig bei der passenden Witterung aus und entsorgen etwaige Reste fachgerecht. Der Einkauf wird über den Maschinenring organisiert, wodurch Preisvorteile generiert werden können. Auch die Abrechnung erfolgt über den Maschinenring. Der beauftragende Betrieb hat keine Arbeit damit; er erhält alle Unterlagen und hat sie für Vorortkontrollen jederzeit griffbereit.

Video mit Untertitel

Zum Projekt

 

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