Zivildienst in der Landwirtschaft
Die Landwirtschaftskammer Tirol, Referat Maschinenring, vermittelt Zivildiener an landwirtschaftliche Betriebe. Im sozialen Härtefall am Bauernhof – wie etwa Krankheit oder Tod – wird es in Anspruch genommen.
Wer eignet sich für den Zivildienst am Bauernhof?
Die Zivildiener kommen oft selbst von der Landwirtschaft und haben Berufsausbildungen, die bei der Arbeit am Bauernhof nützlich sind. In den letzten drei Jahren waren beispielsweise landwirtschaftliche Facharbeiter, Tischler, Landmaschinenmechaniker, Zimmerer, Landwirte, Maurer, Molkereifachmänner, Metallbearbeitungstechniker, Maturanten, Schlosser und Metzger dabei. Soziales Engagement und Einsatzbereitschaft dürfen nicht fehlen. Nach einer kurzen Schulung werden die Zivildiener ihrem Einsatzort zugeteilt. Die meisten Zivildiener nutzen ihre Arbeit als Praxis für später. Sie leisten ihren Zivildienst in einem Bereich, den sie sich selbst ausgewählt haben und der ihnen Spaß macht. Und sie leisten oft überlebensnotwendige Arbeit in einem Betrieb, der Hilfe braucht und Hilfe auch annimmt.
Leistungen für den Zivildiener
- Kost und Logis am Einsatzbetrieb
- Zwei freie Tage pro Woche, möglichst am Wochenende
- Zwei Wochen Urlaub Arbeitskleidung (Schuhe, Helm und Schnittschutzhose) vom Maschinenring
- Einsatzort möglichst nahe am Wohnort





